Spedition Gleiwitz – Transporte zwischen Gleiwitz und Tschechien
Spedition Gleiwitz (Gliwice): Importe aus Binnenhafen und Containerterminal, Teile für Transporter, Sanitärkeramik und Stahlbau nach Tschechien und zurück.

Am Kreuz von A1 und A4
Gleiwitz, polnisch Gliwice, ist mit rund 175.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der oberschlesischen Metropolregion und deren westliches Tor. Im Stadtgebiet kreuzen sich die A1 (Ostsee – tschechische Grenze) und die A4 (Deutschland – Breslau – Krakau); das Autobahnkreuz Sośnica gehört zu den größten in Polen. Ein Lkw ist von den Gewerbegebieten in wenigen Minuten auf der Autobahn und in etwa einer halben Stunde am Übergang Gorzyczki – Věřňovice. Bis Ostrava sind es rund 80 km, bis Brünn etwa 250 km, bis Prag rund 450 km.
Kanal, Hafen und Container
Der Gleiwitzer Kanal ist etwa 41 km lang, hat sechs Schleusen und verbindet den städtischen Hafen mit der Oder bei Kędzierzyn-Koźle – und damit mit dem deutschen Wasserstraßennetz und den Seehäfen Stettin und Swinemünde. Der Hafen zählt zu den größten Binnenhäfen Polens: Containerterminal mit Gleisanschluss und Portalkränen, Zolllager, Flächen für Stahl und Chemie. Per Bahn aus Seehäfen ankommende Container können hier entladen und die Ware palettenweise per Lkw nach Tschechien gebracht werden; alternativ übernehmen wir den ganzen Container. Drittlandsware im Zolllager wird entweder in Polen verzollt oder fährt im Versandverfahren T1 – das klären Sie bitte vorab mit Ihrem Zollagenten.
Vom Kokshochofen zum Transporter
1796 entstand in Gleiwitz der erste mit Koks betriebene Hochofen auf dem europäischen Kontinent. Bis in die 1990er-Jahre prägten Hütten und Kohle die Stadt, danach Automobil- und Maschinenbau. Im Werk, das über zwanzig Jahre Pkw baute, laufen seit 2022 große Transporter vom Band, auch elektrisch, dazu kommt ein Zentrum für Sonderaufbauten; Teilezulieferer haben sich ringsum angesiedelt. In der Gleiwitzer Teilzone der Kattowitzer Sonderwirtschaftszone arbeiten außerdem Hersteller von Sanitärkeramik, Maschinenbau- und Metallbetriebe.
- Komponenten für Nutzfahrzeuge und Aufbauten,
- Sanitärkeramik wie Waschtische und WCs,
- Stahlkonstruktionen, Metallwaren und Maschinenteile,
- Containerware aus dem Hafenterminal,
- Chemie- und Bauprodukte.
In die Gegenrichtung bringen wir Automobilkomponenten, Stahl, Glas, Kunststoffe und Lebensmittel aus Tschechien.
So fahren die typischen Sendungen
Sanitärkeramik braucht feste Kartons, nicht stapelbare Paletten und keinen Umschlag. Bandnahe Teile brauchen einen gebuchten Entladeslot und oft Leergutrückführung. Stahlkonstruktionen werden seitlich verladen und sorgfältig gesichert. Muster und Ersatzteile fahren per Express direkt zum Empfänger, Einzelpaletten im Palettenversand. Die kurze Entfernung erlaubt sogar Hin- und Rückfahrt an einem Tag.
Containerabholung: Was wir brauchen
- Containernummer und Freistellungsreferenz des Terminals,
- Plombennummer und Angabe, ob der Container in Gleiwitz entladen wird oder komplett nach Tschechien fährt,
- Ende der freien Lagerzeit am Terminal und Rückgabeort für den Leercontainer,
- Zollstatus der Ware und Kontakt Ihres Zollagenten.
Planen Sie auch polnische Feiertage ein, die es in Tschechien nicht gibt, etwa den 6. Januar oder den 1. November. An diesen Tagen ruhen viele Versandlager und Terminals, und schwere Lkw dürfen tagsüber nicht fahren. Eilige Ware sollte dann besser einen Tag früher abgeholt werden, damit sie rechtzeitig beim tschechischen Empfänger ist.
Hochschulstadt mit Holzturm
Die 1945 gegründete Schlesische Technische Universität macht Gleiwitz zu einem Ingenieurstandort. Bekannt ist auch der 118 Meter hohe hölzerne Sendeturm, vermutlich der letzte seiner Art weltweit, Schauplatz des inszenierten Überfalls vom 31. August 1939. Für Fahrer wichtiger: Die Innenstadt ist eng, die Industriegebiete liegen an den Autobahnen am Stadtrand.
Regeln unterwegs
In Polen gilt für Fahrzeuge über 12 t ein Fahrverbot an gesetzlichen Feiertagen tagsüber, in den Sommerferien auch freitagabends und am Wochenende. Autobahnen und Schnellstraßen sind elektronisch mautpflichtig. Zwischen Polen und Tschechien gibt es keine Grenzkontrollen und keinen Zoll; CMR-Frachtbrief und Rechnung oder Lieferschein genügen. Einen Richtpreis zeigt die Kalkulation.
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Häufige Fragen
Rund 80 km über die A1 und den Übergang Gorzyczki – Věřňovice. Eine Komplettladung wird meist am selben Tag entladen.
Ja, palettenweise oder als ganzen Container. Ware im Zolllager muss vorher verzollt oder im T1-Verfahren abgefertigt werden.
Nutzfahrzeugteile, Sanitärkeramik, Stahlkonstruktionen, Maschinenteile und Containerware aus dem Terminal.
In festen Kartons auf nicht stapelbaren Paletten, ohne Umschlag, am besten direkt mit einem Fahrzeug zum Empfänger.
Für Fahrzeuge über 12 t an Feiertagen tagsüber, in den Sommerferien auch freitagabends und am Wochenende.
Ja. Der Expresstransporter fährt direkt nach der Beladung los und erreicht die Region Ostrava meist in wenigen Stunden.
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