Spedition Mallorca und Palma – Transporte auf die Insel und zurück
Spedition Mallorca und Palma: Lkw-Transporte aus Tschechien zu den Häfen Barcelona, Valencia oder Dénia und per Fähre auf die Insel – auch Rückfracht.

Von Mitteleuropa nach Mallorca: Straße und Schiff
Eine Sendung nach Mallorca besteht immer aus zwei Abschnitten. Auf der Straße geht es über Rozvadov/Waidhaus, durch Deutschland und Frankreich nach La Jonquera und weiter auf der Küstenautobahn AP-7 zu einem Fährhafen auf dem Festland. Ab Prag sind es bis Barcelona rund 1.750 km, bis Valencia etwa 2.100 km. Danach übernimmt das Schiff: Fähren mit Frachtverkehr verbinden Barcelona mit Palma und mit Alcúdia im Norden der Insel, Valencia und Dénia mit Palma. Für die Versorgung der Balearen ist Barcelona der wichtigste Festlandhafen, besonders stark bei Kühlware.
Die Überfahrt dauert in der Regel einige Stunden. Entscheidend für den Liefertermin ist jedoch die konkrete Abfahrt, die der Lkw erreicht. Deshalb planen wir die Straßenetappe rückwärts von einer Abfahrt aus und bestätigen den Termin, sobald der Platz an Bord feststeht.
Begleitet oder unbegleitet?
Beim begleiteten Transport fährt der Fahrer mit dem Lkw auf die Fähre und liefert nach der Ankunft direkt beim Empfänger aus. Laut Statistik der balearischen Häfen erreicht die große Mehrheit der Ladeeinheiten die Inseln auf diese Weise. Nach den EU-Lenkzeitregeln darf ein Teil der Tagesruhe an Bord verbracht werden, wenn eine Schlafkabine zur Verfügung steht.
Beim unbegleiteten Ro-Ro-Transport reist nur der Auflieger. Er wird im Festlandhafen abgestellt, verschifft und auf der Insel von einer örtlichen Zugmaschine zugestellt. Das lohnt sich bei regelmäßigen Lieferungen oder wenn der Auflieger länger auf der Insel bleiben soll, etwa bei schrittweiser Entladung auf einer Baustelle. Einzelne Paletten bündeln wir im Palettenversand mit anderen Sendungen auf dem Festland.
Typische Ladungen für die Insel
Fast alles, was auf Mallorca verbraucht wird, kommt über das Meer, und im Sommer ist das Volumen am größten. Aus Tschechien und Mitteleuropa organisieren wir vor allem:
- Baustoffe, Glas und Fenster für Renovierungen, die vor der Saison fertig sein müssen,
- Einrichtung für Hotels und Gastronomie: Möbel, Textilien, Küchentechnik,
- Bier, Getränke und verpackte Lebensmittel,
- Ersatzteile und Ausrüstung für Yachten und Bootswerften rund um Palma,
- Umzüge von Büros, Geschäften und Betrieben.
Rückfracht: Olivenöl, Wein und Saisonware
In die Gegenrichtung fließt deutlich weniger Ware. Mallorca exportiert Olivenöl mit der geschützten Ursprungsbezeichnung Oli de Mallorca – Deutschland ist dafür der größte Auslandsmarkt – sowie Weine der Herkunftsgebiete Binissalem und Pla i Llevant. Nach der Saison gehen Ausstattung, Messematerial, Retouren und Baumaschinen zurück aufs Festland. Wenn Sie eine solche Sendung kennen, sagen Sie es uns frühzeitig: Dann verbinden wir sie mit einer Hinfahrt.
Entladung in Palma und auf der Insel
Palma mit rund 440.000 Einwohnern ist der wichtigste Frachthafen. Über Ringstraße und Autobahnen erreicht man schnell den Flughafen, das Inselinnere und die Gewerbegebiete am Stadtrand mit Lagern von Großhändlern, Baustoffhändlern und Hotelzulieferern. Für Ziele im Norden und Osten ist Alcúdia oft günstiger.
Die Innenstadt von Palma innerhalb der Avenidas und der Uferpromenade ist seit 2025 Umweltzone; die Regeln für Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen wurden zuletzt überarbeitet, daher prüfen wir die Zufahrt vorab. In der Altstadt und in engen Bergdörfern setzen wir kleinere Fahrzeuge mit Ladebordwand ein. Hotels nehmen Ware meist nur in festen Zeitfenstern an – bitte lassen Sie diese im Sommer bestätigen.
Steuern, Papiere, Termine
Anders als die Kanarischen Inseln, die außerhalb des EU-Mehrwertsteuergebiets liegen, gehören die Balearen zum Zollgebiet der EU und zum spanischen Mehrwertsteuergebiet. Eine Sendung aus Tschechien ist also ein normaler innergemeinschaftlicher Transport mit CMR-Frachtbrief und Rechnung oder Lieferschein, ohne Zollanmeldung. Gefahrgut muss vor der Überfahrt bei der Reederei angemeldet werden; wir übergeben es nur an Frachtführer mit ADR-Ausrüstung.
Eine Komplettladung ist meist vier bis fünf Werktage nach der Beladung in Tschechien auf Mallorca, je nach Fähre. Fahrpläne ändern sich mit der Saison, deshalb bestätigen wir jeden Termin anhand der aktuellen Abfahrten. Unsere Disposition arbeitet werktags von 8 bis 18 Uhr und schickt ein unverbindliches Angebot meist innerhalb von 30 Minuten. Einen Richtpreis zeigt die Kalkulation.
Transporte in das übrige Land finden Sie auf der Seite Spanien.
Auch auf die Nachbarinsel? Siehe Transporte nach Ibiza.
Städte in der Umgebung
Häufige Fragen
Von Barcelona nach Palma oder Alcúdia sowie von Valencia und Dénia nach Palma. Wir wählen nach Lieferort und nächster passender Abfahrt.
Eine Komplettladung meist vier bis fünf Werktage ab Beladung, Paletten im Sammelverkehr länger. Den genauen Termin bestätigen wir anhand der Fähre.
Nein. Die Balearen gehören zum Zoll- und Mehrwertsteuergebiet der EU, CMR und Rechnung oder Lieferschein genügen.
Begleitet fährt der Fahrer mit und liefert direkt nach der Ankunft aus. Unbegleitet reist nur der Auflieger, den auf der Insel eine örtliche Zugmaschine zustellt.
Ja, etwa Olivenöl, Wein oder Ausstattung nach der Saison. Rückladungen kombinieren wir möglichst mit einer Hinfahrt.
Ja. Die Innenstadt ist Umweltzone mit engen Straßen, deshalb fahren wir dort meist mit einem kleineren Lkw mit Ladebordwand.
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